Malawi
Einsatz als Coach, Supervisor und Organsiationsberater für eine Trainingsfarm und Organisaton für Naturmedizin. Mit dem Ziel der nachhaltigen Gestaltung von Lebenhilfe, Resozialisierung und medizinischen Hilfe für Menschen in ländlicher Umgebung, wo viele täglich ums überleben kämpfen müssen.
Ghana ab 18.6.26
Unterstützung für Projekt
Hilfe für Brüder International e.V.
IBAN DE89 5206 0410 0000 4156 00
BIC GENODEF1EK1
Betreff: "Pastorentraining Ghana“ A240087 + Name & Adresse

Ghana Malawi
Habe mich gut eingefunden in den Räumlichkeiten. Zum Glück habe eine dünne Luftmatratze mitgebracht, da kann man wenigstens gut schlafen, nicht zu hart oder auf durchgelegener Matratze.
Es tut gut sich jeden Morgen mit den Leuten auf der Farm zu treffen und mit einigen Fragen christliche Lebensfrage zu besprechen, wie Freude, Grenzen setzen, .....
Gesundheit, dass wir in den Themen gut weiter kommen, gutes Verständnis zwischen den Kulturen. Hilfe für die Menschen, die täglich mit Existenzminimum kämpfen müssen.



Es ist gut wenn man einen Kühlschrank hat, doch wenn er nicht mehr aufhört zu kühlen, ist der Inhalt irgendwann gefroren 🥴. So habe ich überlegt wie man den Fehler austricksen kann - die Lösung eine Schaltuhr in die Stromzufuhr einbauen - das ist super nun gefriert nichts mehr.
Internet performance ist immer wieder eine Herausforderung, zeigt mir immer wieder wie abhängig wir in der Ziwschenzeit davon sind.
gutes Internet, gute Lösungen für strategische Herausforerungen in der Organisation, gute Gespräche mit den Leitern und auch mit den Lehrlingen (die meisten waren Straßenkinder, die nun die Möglichkeit haben etwas zu lernen, aber auch heil zu werden von Traumatas)


Nach einem Besuch im Anamed Shop (liegt ca. 2,5 km von der Farm entfernt - Weg geht an der Hauptstrasse entlang - ohne Gehweg 🫣) gab es keinen Strom auf der Farm. Nach 2 Tagen gab es immer noch keinen Strom so hat der Leiter der Farm den Energieversorger in der nächsten Stadt (ca. 30 km) aufgesucht und gebeten das zu reparieren. Dabei hat es sich herausgestellt, dass an einem Transformato, an dem die Farm angeschlossen ist, ein Erdungskabel aus Kupfer gestohlen wurde (bestimmt ganz schön teuer). Das ist echt blöd, wenn man genügend zu arbeiten hätte und dann immer wieder powerbank leer ist. Wir konnten zum Glück unsere Geräte im Shop aufladen, aber immer ca. 5 km Fußweg. Dann nach 3 Tagen war der Wassertank fast leer, so dass es nur noch Wasser zu bestimmten Zeiten gab (Pumpe funktioniert mit Strom).
Schnelle Reperatur von Transformator, Weisheit bei allen Gesprächen um die Farm und Organisation gut weiter entwickeln zu können.

Produktion von Naturmedizin
Trotz großer Problem mit der Verfügbarkeit von Benzin und Diesel, haben wir uns aufgemacht nach Zomba, ein alte Distrikt Stadt mit interessanter Geschichte. (Stammes Geschichten, Sklavenhandel durch muslemische Leute aus Arabien und Portugal 🫢 Beendigung durch christliche Missionare, Bau von Schulen und Krankenhäusern).
Besichtigung eines Hauses für die Möglichkeit eine Naturclinic aufzubauen. Weiter habe ich bei der Produktion von Rinde, die getrocknet und dann Pulver hergestellt wird, für Gesundheitstee für unterschiedlichen Anwendungen.
Auf der Rückfahrt bleibt das Auto plötzlich auf offener Strecke stehen, es geht garnichts mehr 🤔- Ein Blick unter die Motorhaube zeigt zum Glück sehr schnell was das Problem ist. Die Mechaniker, die das Fahrzeug gerichtet haben, haben die Batterieklemmen nicht richtig befestigt, so dass durch die Erschütterungen (viele Schlaglöcher) ein Kabel gelöst hat. Zum Glück war es nicht mehr. Wir konnten die Verbindung wieder herstellen, haben dann im nächsten Ort die Schrauben gut anziehen lassen, da wir kein Werkzeug hatten.
Dank - es gibt wieder Strom auf der Farm, Business Plan für neue Naturclinic, geplante Gespräche persönlich, Teams und Organisation - muss mein Visa verlängern, dazu muss ich nach Blantyre fahren, doch leider gibt es bis jetzt kein Benzin und Diesel 🥴 -

Andacht über Zweck und Mission - sehr interessante Gespräche

Autoreperatur - Batteriekabel befestigen, Werkzeug von einer kleinen Werkstatt für Fahrräder 😉

Shop, wo die Naturmedizin verkauft wird

Shop innen - wurde vor 2 Jahren bei meinem ersten Einsatz neu gestaltet

Endlich wieder Diesel und sogar den Tank ganz voll
Der Sonntag ist auf der Farm sehr ruhig, so habe ich den Morgen genossen, und begonnen ein Buch zu hören - "Magie des Konflikts". Am Nachmittag hat mich Karin mitgenommen zu den Farmnachbarn um Kaffee zu trinken. Die haben eine Produktion mit Pepperoni, die sie nach Südafrika versenden.
Am Montag ging es dann gut erholt in die Woche. Wir haben Gespräche geführt für die Anmietung eines Hauses und Gelände für die neue Anamed Malawi Wellness Clinic. Es war schön zu hören, dass eine große Offenheit vorhanden ist zu einem super guten Preis das Gelände und Haus zu vermieten. Dann waren wir unterwegs zu Farmern, die Produkte an Anamed Malawi liefern. Das war eine sehr schöne Begegnung, doch bis wir das Dorf im Niemandsland von Malawi gefunden hatten, ging es über ausgewaschene Straßen, Schlaglöcher und durch Flüsse. Zum Glück hatten wir jemanden am Straßenrand mitgenommen, der uns den Weg gezeigt hatte. Auf dem Rückweg haben wir dann noch einige Shops besucht, wo die Anamed Malawi Produkte verkauft werden. Und immer noch kein Diesel, so langsam wurde es knapp für die Rückfahrt. Doch auch hier hat es geholfen Gebete zu Gott zu senden und tatsächlich haben wir eine Tanke gefunden wo wir nur ca. 1 Stunde warten mussten um einen vollen Tank Diesel zu bekommen.
Anliegen
Gute Vorbereitung auf den Marketingworkshop und das Boardmeeting.

Eine Kräuter Produktion auf Der Farm

Auch in einer Apotheke in Blantyre werden die Produkte von der Farm verkauft

Momentan ist Orangenernte und werden so auf dem Markt verkauft.

Wenn man zu spät zur Farm zurück geht, ist es echt gefährlich
Der Sonntag hat sich zum Wandertag entwickelt. 😉Diesmal bin ich Richtung Norden gegangen und habe in vielen Gottesdiensten den Gesang von außen angehört und genießen können. In die Kirche zu gehen als Weißer hätte vermutlich den Gottesdienst durch einander gebracht. 😉
Ich hatte mir da auch immer wieder Gedanken gemacht bezüglich Zugehörigkeit, durch die Sprache und andere Kultur kann man sich schnell ausgegrenzt fühlen. - Interesante Gefühl, so geht es bestimmt vielen die zu uns nach Deutschland kommen, das wichtigste ist da die Sprache zu können in dem Land in das man kommt.
Die Woche war geprägt von Vorbereitung auf einen Marketing Workshop und ein Board Meeting von Anamed Malawi. Beides hat echt Spass gemacht und hat vieles bewegt und wird noch einiges bewegen, verbessern und klären.
Parallel gab es noch Aktivitäten bezogen auf die neue Produktion für die Naturprodukte. Wir haben eine Skizze erstellt und Gespräche mit einem Architekten und Konstrukteur geführt. - Auch hier ist das Bauen nicht ganz so billig, wenn der Arbeitslohn auch nicht so hoch ist, das Material und Transport um so teuerer.
Morgens in der Andacht war die Woche überschrieben mit Reconcilation - Versöhnung, wirklich gute Anstöße, die mir auch helfen im Verstehen von Konfliken und dem Buch "Magie der Konflikte" von Sprenger.
Anliegen
Die Themen auf der Farm gut voranbringen und die Zeit nutzen um noch viele Themen zu einem Punkt zu bringen, auf dem dann gut weiter gearbeitet werden kann.

Neues Land für Produktion

Andacht über Versöhnung

Marketing Workshop

Überall sind ganz viele Kinder und Jugendliche, alte Menschen sieht man sehr selten. Sie haben es schwer.
, Zum Glück war das Internet so gut, dass ich eine kurze Predigt am Sonntag anhören konnte. Dann habe ich mich mit Tobias getroffen um über sein Projekt zu sprechen und einen "Fahrplan" zu machen, wie ich ihn ab nächster Woche unterstützen kann.
Am Nachmittag habe ich mit einer Besucherin und dem Freiwilligen auf der Farm ein Projekt in der nächsten Stadt (ca. 40 km davon 5 km sehr ausgewaschene Erdstraße 🥴🫣😉). Eine Station für Kinder und Jugendliche, die keine Eltern mehr haben. Haben interessante ökologische Dinge auf dem Grundstück.
Die Rückfahrt war leider etwas zu spät, weil es so viel zu sehen gab, so dass es dunkel war als wir zurück fuhren. Das war echt gefährlich, Schlaglöcher, Blenden von Fahrzeugen die entgegenkommen und Fußgänger am Rand der Straße 🫢. Kurz vor der Farm war dann ein schwerer Unfall mit einem Kleinlaster und einem Reisebus (Bild zeige ich lieber nicht 😢).
Dann war die Woche gefüllt von Aktivität mit der Produktion, Dokumentation und Vorbereitung für die nächsten Wochen. Ein Highlight war auch die Gradiation - Abschluss der Lehrjahre mit einer Feier und Ansprachen von den lokalen Königen.
Anliegen
Bewahrung auf und neben der Straße wenn ich unterwegs bin. Guter Abschluss von den Themen auf der Farm

Viehzucht - Für Fleisch und frische Milch

Biogasanlage mit Bioabfällen - Kochen in der Küche

Kompost Warmwasser Boiler - super gut, kostenlos Warmwasser und nach einiger Zeit gute Komposterde
